Wildwasser Schwierigkeitsgrade
Wie beim Felsklettern oder auf Klettersteigen sind auch beim Wildwassersport Schwierigkeitsgrade gebräuchlich um dem Sportler eine Vorstellung von den zu erwartenden Schwierigkeiten zu ermöglichen, hier die wörtlichen Entsprechungen zu den einzelnen Schwierigkeitsgraden:

Bewertung Erklärung
WW I
unschwierig
Regelmäßiger Stromzug und gelegentlich kleine Schwälle mit niedrigen, regelmäßigen Wellen. Die Durchfahrten sind klar zu erkennen aber durch einfache Hindernisse wie Brückenpfeiler, Schotter- u. Sandbänke etwas erschwert.
WW II
mäßig schwierig
Unregelmäßiger Stromzug und häufig mittlere Schwälle mit unregelmäßigen Wellen. Schwache Walzen, Wirbel und Presswasser treten hier ebenfalls bereits auf. Die Durchfahrten sind frei, einfache Hindernisse im Stromzug erschweren diese aber.
WW III
schwierig
Hohe unregelmäßige Wellen, größere Schwälle sowie Walzen und Presswasser kennzeichnen diesen Schwierigkeitsgrad.  Die Durchfahrten sind noch einigermaßen übersichtlich (oft aber auch erst nach Erkundung), einzelne Hindernisse im Stromzug (Blöcke u. ä.) erfordern saubere Fahrmanöver. 
WW IV
sehr schwierig
Hohe andauernde Schwälle, kräftige Walzen, Wirbel und Presswasser, versetzte Blöcke im Stromzug sowie höher Stufen mit Rücksog kennzeichnen diesen Schwierigkeitsgrad. Die Durchfahrten sind nicht ohne weiteres erkennbar und machen gründliche Erkundung notwendig.
WW V
äußerst schwierig
Extreme Schwälle und Walzen, Wirbel und Presswasser, enge Verblockungen, hohe Gefällestufen mit schwierigen Ein- und/oder Ausfahrten. Erkundung ist unerläßlich.
WW VI
Grenze der Befahrbarkeit
Steigerung aller genannten Schwierigkeiten, im allgemeinen unfahrbar. Bei bestimmten Wasserständen eventuell befahrbar (hohes Risiko!!)

Quellen: Wildwassertouren in den Alpen (Robert Steidle), DKV-Auslandsführer Zentraleuropa

Grundsätzlich gilt:

 

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