Ziel:
Zinken 1926m
über die Häuselalm

Gebirgsgruppe:
Hochschwabgruppe


Blick nach Osten zu Kloben, Stangenwand und Beilstein,
im Vordergrund das Schönbergkar

Charakteristik:
Wer vom Bodenbauer in Richtung Talschluß des Buchbergtales blickt, dem fällt bestimmt das markant geformte Felsdreieck der Zinken-Südwand auf. Aus dieser Perspektive scheint eine Besteigung mit Tourenski nicht wirklich einladend zu sein, doch vom Bodenbauer über die Häuselam und die Hirschgrube ist der Zinken ein recht einfach erreichbares Ziel. Wer dem hier vorgestellten Rundweg folgt und durch das Schönbergkar ins Trawiestal abfährt, dem sei auf weiten Strecken ein einsames Skitourenerlebnis in Aussicht gestellt.

Exposition/Hangausrichtung:
aufgrund des Rundtourencharakters kommen bis zum Gipfel alle Hangexpositionen vor;
Schönbergkar süd bzw. südost

Dauer:
Aufstieg:    3 Std.
Abfahrt:      bis 1,5 Std.
Höhendiff.: 1050 Hm

Schwierigkeit:
Aufstieg  II
Abfahrt   III (Schönbergkar)
Talort:
Thörl (638m)
Stützpunkte:
Alpengasthof Bodenbauer (884m)
Ausgangspunkt:
Ghf. Bodenbauer (884m)
Tourenverlauf:
Vom GH Bodenbauer entlang des markierten Sommerweges zur Häuselam (ev. auch auf Forststrassen ausweichend). Von der Häuselalm in Richtung Nordosten in den Häuseltrog und entlang der Stangenmarkierung weiter in die Hirschgrube (davor entlang der Stangenmarkierung eine je nach Schneelage mehr oder weniger ausgesetzte Querung, die mit einem kleinen Umweg aber gefahrlos umgangen werden kann). Im flachen Sattel in der Hirschgrube zweigt rechts eine Stangenmarkierung ab, die direkt zum Gipfelkreuz am Zinken leitet.
Abfahrt: durch das Schönbergkar. Vom Gipfel kurz nordseitig abfahren und mit genügend Abstand um das Dippelkar herum (Achtung überwächtete Wandabbrüche) und wenige Schritte aufwärts zur Einfahrt ins Schönbergkar. Durch das weite Schönbergkar hinunter, bis links die steile Salzleitenrinne einmündet. Hier weiter entlang der Felsen des Beilsteines abwärts und bei erster Gelegenheit nach Osten (links) in den Wald ausqueren (oft zu Fuss). NICHT WEITER ABFAHREN, UNTERHALB  DES SCHÖNBERGKARES BEFINDET SICH DIE HUNDSWAND - ABSTURZGEFAHR. Immer nach Osten querend erreicht man ein durch viele geknickte Bäume (Lawine aus dem Rauchtal) sehr schwer begehbares Gelände, hier gilt es den bequemsten Durchschlupf zu finden und in südlicher Richtung zum Hochschwab-Normalweg zu gelangen, auf diesem zurück zum Bodenbauer.
Verwendete Führer:
Karte:
ÖK 102 Aflenz
Tipps:
Beim Ausqueren aus dem Schönbergkar möglichst am Wandfuß bleiben und so den meisten Baumhindernissen ausweichen.

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