Ziel:
Stuhleck 1782m
über den Seeriegel

Gebirgsgruppe:
Fischbacher Alpen


Bei perfekten Verhältnissen im Steinkorb unterhalb des Stuhleckgipfels

Charakteristik:
Eine Kurztour auf das Stuhleck geht auch wenn man nur ein paar Stunden Zeit hat, auch das Wetter muß nicht ganz so perfekt sein (die Sicht aber schon). Die Tour ist bei überlegter Spurwahl auch im Hochwinter immer möglich, alle steileren Stellen können leicht umgangen werden.
Nachdem die Nordseite bis in unmittelbare Gipfelnähe mit Liftanlagen erschlossen wurde bleibt zumindest noch die Südseite mit den Aufstiegen vom Pfaffensattel, über den Seeriegel und vom Forellengasthof Ebner den Schitourengehern vorbehalten. 
 

Exposition/Hangausrichtung:
süd bzw. südost

Dauer:
Aufstieg:    1,5 Std.
Abfahrt:     0,5 Std.
Höhendiff.: 470 Hm

Schwierigkeit:
II, Waldgebiet sowie ein weitläufiges Kar
Talort:
Rettenegg (862m)
Stützpunkte:
Alois-Günther-Haus 1782m (am Stuhleckgipfel)
Ausgangspunkt:
Halteverbotstafel auf der Pfaffensattelstraße auf etwa 1310m (etwa 800m vor der Passhöhe auf Rettenegger Seite)


Hochwinter am Stuhleck: Gipfelkreuz und Alois-Günther-Haus

Tourenverlauf:
Vor der oben erwähnten Halteverbotstafel zweigt ein Forstweg Richtung Südwesten ab (hier Parkplatz), den man mäßig steigend aufwärts verfolgt bis man nach etwa 500m eine Abzweigung erreicht. Hier folgt man dem rechts aufwärts führenden Weg, der sich nach ungefähr einem Kilometer in schütterem Wald auf dem Seeriegel verläuft. Von hier aus geht es weiter in nördlicher Richtung aus dem Wald heraus in den Steinkorb. Je nach Schneelage bzw. -beschaffenheit werden die Steilstücke unterhalb des Gipfels mehr oder weniger weit östlich (rechts) umgangen und der Gipfel auf dem Rücken angepeilt.
Abfahrt wie Aufstieg
Verwendete Führer:
Karte:
ÖK 104 Mürzzuschlag
Tipps:
Abfahrt über die Rettenegger Abfahrt: vom Gipfel nach Südwesten hinunter zum Schwarzriegel (dort bez. Abzweigung "Rettenegger Abfahrt") und hier der Stangenmarkierung nach Süden folgen: schöne Almwiesenhänge, kurze Waldschneise und tolle Wiesenhänge - zuletzt erreicht man den Forellengasthof.
Von hier mit dem Schitaxi zurück zum Ausgangspunkt: gut 900 Abfahrtshöhenmeter bei halb so viel Aufstieg!.

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