Ziel:
Hochschwab 2277m
Bodenbauer - Rauchtal - Hochschwab - Seewiesen

Gebirgsgruppe:
Hochschwabgruppe


Ein Blick zurück bei der Abfahrt in die Obere Dullwitz: die Südwand des Hochschwab 

Charakteristik:
Eindrucksvolle Skiüberschreitung im Kerngebiet des Hochschwabs, im Gegensatz zur klassichen Überschreitung des Gebirgszuges zwischen Seeberg und Präbichl ist diese Route in einem Tag problemlos machbar. Als Aufstiegsroute wurde für diesen Vorschlag das Rauchtal benutzt, ein klassicher Anstieg auf das Hochplateau, bei dem aber die Ski doch oft recht weit getragen werden müssen (v.a. im Frühjahr).

Exposition/Hangausrichtung:
Rauchtal: südseitig, darüber west- bzw. nordseitig
Abfahrt: ost bzw. süd 

Dauer:
Aufstieg:    4 Std.
Abfahrt:      1,5 Std.
Höhendiff.: 1440 Hm

Schwierigkeit:

III, für Skibergsteiger
Talort:
Thörl (638m)
Stützpunkte:
Alpengasthof Bodenbauer (884m)
Fleischer-Biwakschachtel (ca. 2150m)
Schiestlhaus (2153m) - Winterraum
Voisthalerhütte (1654m) - Winterraum
Ausgangspunkt:
Ghf. Bodenbauer (884m)
Tourenverlauf:
Vom GH Bodenbauer entlang des markierten Weges taleinwärts in Richtung Hochschwabgipfel, bis der markierte Weg im Wald oberhalb der Hundswand einen kleinen Graben quert, hier noch etwa 150-200m auf dem markierten Steig bleiben und anschließend links in den Wald hinein (Steinmann), kurz linkshaltend aufwärts bis zu den unteren Ausläufern des Rauchtales. Durch das Rauchtal zwischen Stangenwand und Großem Beilstein über mehrere Steilstufen hinauf und nicht gerade aus dem Kar hinaus sondern rechtshaltend zum Rauchtalsattel. Hier erreicht man die Stangenmarkierung die zur Fleischer-Biwakschachtel und weiter auf den Hochschwabgipfel führt.
Abfahrt: Vom Gipfel fährt man in nordöstlicher Richtung zum Schiestlhaus ab und weiter über den Meransteig in die Obere Dullwitz und zur Voisthalerhütte. Von dieser durch das Voisthalergass´l zum Franzosenkreuz (kurzer Gegenanstieg) und vorbei an der Florlhütte in das Seetal hinunter. 
Verwendete Führer:
Karte:
ÖK 102 Aflenz
Tipps:
Der große Nachteil dieser Tour ist der, dass entweder zwei Fahrzeuge benötigt werden oder sich ein Fahrer opfern muss.

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