Ziel:
Monte Peralba - Hochweißstein 2694m
Via ferrata Sartor

Gebirgsgruppe:
Karnische Alpen


Impressionen von der Via ferrata Sartor und dem Monte Peralba

Charakteristik:
Der Anstieg von der Südseite, von der Piave-Quelle über die Via ferrata Sartor auf den Monte Peralba zählt zu den kürzeren der gängigen Normalanstiege auf den Monte Peralba. Der hohe Ausgangspunkt von über 1800m erleichtert das Genießen des gut präparierten und gern besuchten Klettersteiges.
Für einen Klettersteig dieses Schwierigkeitsgrades (B-mittel) stellt die Via ferrata Sartor ein besonders lohnendes Ziel dar, zudem auch noch eine gut geführte Hütte, nämlich das Refugio Calvi auf dem Weg liegt.
Der Abstieg auf dem Steig in Richtung Hochalpljoch und Passo di Sesis verlangt auch Konzentration und Trittsicherheit (Vorsicht auf ev. vorhandene Schneefeldern).

Dauer:
Aufstieg:    2-2,5 Std. (davon ca. 30-45 min Klettersteig)
Abstieg:     1,5 Std.
Höhendiff.:  900 Hm

Schwierigkeit:
mittel (B), Stellen im Auf- u. Abstieg frei 1-

Klettersteigausrüstung, Helm

Talort:
Sappada bzw. Cima Sappada (1290m)
Stützpunkte:
Refugio Calvi (2167m)
Ausgangspunkt:
In Cima Sappada (Pass) zweigt eine bezeichnete, schmale Strasse ab, am Ende der Fahrmöglichkeit großer Parkplatz nahe den Piavequellen (ca. 1810m) 
Tourenverlauf:
Vor Parkplatz zweigt unmittelbar bei der großen Übersichtstafel ein Schotterweg ab, der in zahlreichen Serpentinen zum Refugio Calvi aufwärts führt, im oberen Teil kann auch über den markierten Wanderweg abgekürzt werden. Vom Refugio Calvi folgt man dem bezeichneten Weg in Richtung Passo di Sesis bis kurz vor Erreichen desselben der Zustiegsweg zum Klettersteig links abzweigt und erst querend und schließlich in Serpentinen einen Hang bergan zum ersten Drahtseil in einer kleinen Schlucht führt. Kurz aufwärts und gleich rechts aus der Schlucht heraus und in einer Rechtsschleife zum eigentlichen Einstieg unterhalb der Einstiegswand. Der Klettersteig führt zunächst gesichert mit Klammern, Stiften und Drahtseil durch den etwas steileren Wandteil und oberhalb dann in einfacherem Gelände (Drahtseil) aufwärts bis zum seinem Ende bei einer massiven Kette. Hier führt der Weg ungesichert aber gut und recht einfach begehbar durch Geröll und über Blöcke zum Gipfel mit Kreuz und Madonna (auf Markierung achten!).
Abstieg: über den markierten Normalweg in Richtung Nordosten, erst entlang des Gipfelkammes, anschließend durch die sogenannte Schwarze Rinne und die geröllbedeckten Hänge bis kurz vor das Hochalpljoch. Am Wandfuß scharf rechts abzweigend erreicht man in Kürze den Passo di Sesis und in weiterer Folge das Refugio Calvi, weiter zurück auf dem Anstiegsweg.  
Verwendete Führer:
Karte:
Wanderkarte Tabacco Blatt 01 (
Val Visdende-Peralba-Chiadenis-Terze-Siera-Val Pesarina-Val di Gorto-Volaia-Coglians)
Tipp:
Ein kurzes Stück Weg vom Refugio Calvi entfernt findet sich der Klettersteig auf den Monte Chiadenis (2490m), der sich bei zeitigem Aufbruch noch gut anhängen läßt.
Das Refugio Calvi ist außerdem ein interessanter Stützpunkt für Kletterer.

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