Ziel:
Hochtor 2369m
Wasserfallweg - Josefinensteig - Gugelgrat

Gebirgsgruppe:
Gesäuseberge

    
links: Der Gugelgrat        rechts: Am Gipfel des Hochtores

Charakteristik:
Ausgedehnte, ziemlich anspruchsvolle Bergtour, die zwei Klettersteige miteinander verbindet um in eindrucksvoller Umgebung auf den höchsten Gesäusegipfel zu führen. Die Kondition sollte für 1800 anstrengende Höhenmeter ausreichen, der Ausblick entschädigt aber dann für so manche Mühen.

Dauer:
Aufstieg:    5,5 Std.
Abstieg:     4,5 Std.
Höhendiff.: 1800 Hm

Schwierigkeit:
Wasserfallweg und Gugelgrat leicht,
Josefinensteig mittel
teilweise unversicherte Passagen.
Steinschlaghelm und ev. Klettersteigset
Talort:
Hieflau 503m, Gstatterboden 578m bzw. Admont 640m
Stützpunkte:
Heßhütte 1699m
Ausgangspunkt:
Parkplatz Kummerbrücke 574m
Tourenverlauf:
Vom Parkplatz Kummerbrücke entlang des markierten Weges (Nr. 660) aufsteigen bis zum Wasserfallwinkel und weiter über den teilweise mit Stahlseil, Trittstiften und Aluleitern versicherten Wasserfallweg bis zur Ebnesangeralm (1479m). Ab hier geht es auf einem relativ bequemen Wanderweg weiter zur Heßhütte. Hinter der Heßhütte setzt dann der Josefinensteig an, der über gut gestuften Fels (teilweise mit Versicherungen versehen) auf den Gugelgrat führt. Über den ebenfalls teilweise versicherten Gugelgrat bzw. in der Flanke südlich des Grates weiter zum Gipfelkreuz auf dem Hochtor.
Der Abstieg vom Gipfel zur Hesshütte erfolgt dann auf der Aufstiegsroute und anschließend weiter über den Wasserfallweg zurück zur Kummerbrücke.
Verwendete Führer:
Bergtourenparadies Österreich - G. u. L. Auferbauer
Karte:
ÖAV-Karte Nr. 16 Ennstaler Alpen - Gesäuse
Tipps:
Eine Nächtigung auf der neuen Hesshütte lohnt sich schon wegen des großen Höhenunterschiedes und der vorzüglichen Bewirtung auf der Hütte. Nach dem Aufstieg über den Wasserfallweg bzw. vor dem Abstieg über denselben kann noch die Planspitze (2114m) bestiegen werden (kurze Kletterstellen im Auf- und Abstieg, 1).
Von der Planspitze kann man den wunderbaren Einblick in Nordwände des Gesäuses genießen.

copyright www.styria-alpin.at