Ziel:
Hohe Veitsch 1981m
Predigtstuhlsteig

Gebirgsgruppe:
Steir.-Niederösterr. Kalkalpen


Über den Predigtstuhlsteig auf das Hochplateau der Hohen Veitsch

Charakteristik:
Ein "Geheimtipp" unter den unzähligen Aufstiegsvarianten auf die Hohe Veitsch, mit kurzem Klettererlebnis in den vom Hochplateau nach Süden abstürzenden Felswänden. Der Weg ist nicht markiert, Orientierungsprobleme sollte es aber dennoch keine geben. Auf jeden Fall ist es einer der "ruhigeren" Wege auf die Veitsch.

Dauer:
Aufstieg:   3 Std.
Abstieg:    1,5 Std.
Höhendiff.: 920Hm

Schwierigkeit:
Bergtour mit kurzer Kletterei 1-2
Steinschlaghelm und ev. Sicherungsseil (Haken zum Nachsichern vohanden)
Talort:
Großveitsch (669m)
Stützpunkte:
Graf-Meran-Haus (1836m)
Ausgangspunkt:
Parkplatz Brunnalm - Pflanzlhütte
Tourenverlauf:
Von der Brunnalm entlang der Skipiste aufwärts bis zur Bergstation des zweiten Schleppliftes, hier quert ein bequemer Zufahrtsweg, den man Richtung Osten (rechts) verfolgt bis man zur urigen Weitzerhütte (Jagdhütte) gelangt (hierher gelangt man auch über ein Steiglein, welches vom östlichen Ende des großen Parkplatzes auf der Brunnalm über Wiesen und durch Wald geradewegs bergwärts führt). Hinter der Jagdhütte beginnt ein Steig, der über einen Kamm direkt in Richtung der Felswände führt. Am Ende des Kammes an den Wänden beginnt die kurze, relativ leichte Kletterei. Die Route ist leicht zu erkennen, man verfolgt einfach den Weg "des geringsten Widerstandes. Auf der Hochfläche angekommen geht man solange weglos nach Norden bis der markierte Wanderweg erreicht wird, diesen verfolgt man in westlicher Richtung über das Hochplateau bis zum Gipfelkreuz der Hohen Veitsch.
Der Abstieg erfolgt über den markierten Wanderweg zum Graf-Meran-Haus und weiter über den Lahnboden zum Gasthof Scheikl. Von hier geht es entweder über die Skipiste zurück zum Parkplatz oder entlang der Zufahrtsstraße.
Verwendete Führer:
Karte:
ÖK 103 Kindberg
Tipps:
Der Abstieg über Teufelssteig zur Rotsohlalm und zurück zum Gasthof Scheikl ist länger aber landschaftlich interessanter.

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