Ziel:
Ötscher 1893m
Rauher Kamm

Gebirgsgruppe:
Niederösterreichische Voralpen


Der letzte Steilaufschwung des Rauhen Kammes auf den Vorgipfel des Ötschers

Charakteristik:
Die Überschreitung des Rauhen Kammes auf den Ötscher ist bei guten Verhältnissen (kein Schnee oder Eis) für trittsichere Bergwanderer kein größeres Problem. Etwas Gewandtheit beim Bewegen im Fels sollte man aber schon mitbringen, gilt es doch einzelne Felsstufen im Schwierigkeitsgrad 1 bis 2- zu überwinden, der Großteil des Kammes wird aber über ein gut markiertes  Schrofensteiglein bewältigt. Landschaftlich eindrucksvoll ist diese Unternehmung auf jeden Fall, sieht man doch große Teile des Alpenvorlandes im Norden und weite Teile der Steirischen und Oberösterreichischen Bergwelt.

Dauer:
Zustieg:      2 Std.
Aufstieg:    2 Std.
Abstieg:     2,5 Std.
Höhendiff.: 1000 Hm

Schwierigkeit:
kurze Kletterstellen 1 bis 2- sonst Gehgelände bzw. Wanderwege
Talort:
Lackenhof (810m)
Stützpunkte:
Ötscherschutzhaus (1418m)
Ausgangspunkt:
Ötscherwiese (900m - kurze u. beschilderte Zufahrt von Lackenhof)
Tourenverlauf:
Von der Ötscherwiese entlang der asphaltierten Zufahrtsstraße bequem zum Forsthaus Raneck und dort weiter auf einem nach Süden abzweigenden Forstweg (Wegweiser) zum Bärenlackensattel. Hier setzt ein rot-weiß markierter Steig an der durch steilen Wald zum Kamm aufwärts führt. Nun verfolgt man den Kamm bis zu den ersten Felsen, die rechts umgangen werden. Weiter über den Kamm entlang der rot-weißen Markierung (zahlreich vorhanden) und schließlich über die letzte Steilstufe auf den östlichen Vorgipfel des Ötschers. Entlang der Markierung erreicht man in Kürze den Hauptgipfel des Ötschers mit dem Gipfelkreuz.
Abstieg: Der Abstieg erfolgt über den markierten Weg entlang des Kammes zum Ötscherschutzhaus (Sesselliftbergstation) und weiter ins Tal zurück zum Ausgangspunkt.
Verwendete Führer:
Karte:
ÖK 72 Mariazell
Tipps:
Das Auto gleich bei der Ötscherwiese parken und nicht bis zum Forsthaus Raneck fahren um sich nach der Rückkehr ins Tal einen eher unangenehmen Rückmarsch zu ersparen. 

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