Ziel:
Zuckerhütl 3505m
Wilder Pfaff 3456m

Gebirgsgruppe:
Stubaier Alpen


Das Zuckerhütl vom Wilden Pfaff aus gesehen

Charakteristik:
Bei guten Verhältnissen eine relativ einfache Hochtour mit kurzer Kletterei im I. Grad am Zuckerhütl und etwas längerer Kletterei im I. Grad vom Wilden Pfaff zur Müller Hütte (teilw. versichert etwa 1 Stunde). Im Gesamten dennoch eine recht ausgedehnte Hochtour die am besten in etwas anderthalb Tagen zu bewältigen ist. Das Zuckerhütl ist mit einer Höhe von 3505m der höchste Gipfel der Stubaier Alpen.

Dauer:
Station Eisgrat - Hildesheimer Hütte: 2 Std - 270 Hm
Hildesheimer Hütte - Zuckerhütl: 3 Std. - 606 Hm
Zuckerhütl - Wilder Pfaff: 45 Min. - 1 Std. - 126 Hm
Wilder Pfaff - Müller Hütte: 1 Std.
Müller Hütte - Sulzenau Hütte: 2 Std.
Sulzenauhütte - Mutterbergalm: 2 Std. 15 Min.

Schwierigkeit:
Hochtour mit kurzen, einfachen Kletterstellen (für Geübte)

Eispickel, Steigeisen u. Seil

Talort:
Neustift im Stubaital (993m)
Stützpunkte:
Dresdner Hütte (2302m)
Hildesheimer Hütte (2899m)
Müller Hütte (3143m - Italien)
Sulzenau Hütte (2191m)
Ausgangspunkt:
Mutterbergalm, Talstation Seilbahn (1720m)
Tourenverlauf:
1. Tag:
Von der Mutterbergalm mit der Seilbahn über die Dresdner Hütte weiter zur Station Eisgrat (2870m). Von der Station Eisgrat geht es mäßig steigend aufwärts über den Schaufelferner und den Bildstöcklferner zum Bildstöckljoch (3133m). Vom Bildstöckljoch in südöstlicher Richtung über den Gaißkarferner abwärts zur Hildesheimer Hütte (2899m).
2. Tag: Von der Hildesheimer Hütte über Geröll in weitem Bogen (markierter Steig) zum Pfaffenferner, der auf ca. 3000m Höhe betreten wird. Nun am westlichen Rand des Pfaffenferners aufwärts ins Pfaffenjoch (3212m) und auf dem im oberen Bereich relativ flachen Sulzenauferner in einem langem Bogen zum Pfaffensattel (3332m). Aus dem Pfaffensattel direkt über den steilen, überfirnten Ostgrat (I) aufwärts zum Gipfelkreuz des Zuckerhütls (3505m).
Abstieg: Beim Abstieg vom Zuckerhütl kann im oberen Teil  eventuell in die Felsflanke gequert werden (teilw. Fixseile) und abwärts zum Pfaffensattel, von dort über Firn und Blockwerk aufwärts zum Wilden Pfaff (3456m).
Vom Holzkreuz auf dem Plateau des Wilden Pfaff über den blockigen Ostgrat abwärts (I, teilw. Fixseile) zur Müllerhütte (3143m) bei der Pfaffennieder. Etwa 250-300m westlich der Müllerhütte setzt ganz in der Nähe einer alten Zollhütte der Weg über eine mit Fixseilen und einer Leiter versehenen Steilstufe an, der abwärts führt auf die Fernerstube. Am nordöstlichen Rand des Gletschers geht es abwärts und anschließend auf Moränenwällen entlang des Lübecker Weges abwärts zur Sulzenauhütte (2191m). Der Abstieg ins Tal erfolgt dann über die Sulzaualm zur Grawaalm und zurück zur Mutterbergalm. 
Verwendete Führer:
Karte:
AV-Karte 31/1 Stubaier Alpen, Hochstubai
Tipps:
Die Nächtigung auf der Hildesheimer lohnt sich allein der Akklimatisation wegen schon und der Anmarsch von der Station Eisgrat ist am Anreisetag noch problemlos zu bewältigen.

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